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Ursachen bekämpfen statt Symptome kurieren

In der Prozessindustrie aus Kostengründen auf Sicherheit zu verzichten, kann Anlagenbetreiber teuer zu stehen kommen. Am falschen Ende zu sparen, kann für Unternehmen nicht nur in mehrerlei Hinsicht teuer werden, sondern auch zu juristischen Konsequenzen führen, denn die rechtlichen Vorgaben für den Einsatz von Maßnahmen für die funktionale Sicherheit sind klar: Die Betriebssicherheitsverordnung beispielsweise verpflichtet Betreiber von überwachungspflichtigen Anlagen, Sicherheit und Schutz der Gesundheit von Arbeitnehmern zu gewährleisten. Sie macht klare Vorgaben zur Gefährdungsbeurteilung sowie zu Schutzmaßnahmen und benennt explizit Tatbestände von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Dennoch werden immer noch viele Sicherheitsmaßnahmen vor allem aus Kostengründen nicht oder nur halbherzig umgesetzt.

Ein weiterer Hemmschuh sind fehlendes Wissen rund ums Thema funktionale Sicherheit oder die Unsicherheit, wie man sich im komplexen „Dschungel“ der Normen und Richtlinien zurechtfinden soll. Der Einsatz eines Functional Safety Management Systems (FSM) kann hier helfen, nicht nur große Sicherheitsrisiken zu vermeiden, sondern „im Kleinen“ auch Anlagenstillstände zu reduzieren.

Was genau ist eigentlich ein FSM? Es ist ein systematisches Vorgehen, das bereits in der Anlagenplanung und -entwicklung dazu beitragen kann, Fehler zu vermeiden. Oft wird befürchtet, dass erhöhte Sicherheit Verzicht auf Freiheit und Flexibilität bedeutet. Das ist jedoch ein Trugschluss. Ein gut aufgesetztes FSM-System hilft den Anwendern dabei, die beste und sicherste Lösung möglichst einfach zu entwickeln.

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