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Rechtssichere Dokumentation - Anwalts Liebling

Die Gleichung lautet „Mehraufwand = überflüssige Seite * anwendender Leser“.
Im Sinne der Wirtschaftlichkeit sollte man schon bei der Entstehung der Dokumentation an die Reduktion aufs Wesentliche denken. Redundante Information weg und Informationsgehalt her…

Die Ursache liegt offensichtlich in der Natur des Menschen: Absicherung in alle Richtungen gegen eventuelle Störgrößen von allen Seiten!

Befragen wir doch mal das Regelwerk zum Thema „rechtssichere Dokumentation“
Die Novellierung der Betriebssicherheitsverordnung (gültig ab 01.06.2015), welche die grundlegende Pflicht zur Dokumentation regelt, benennt unter §§ 22, 23 konkret und unmissverständlich die Tatbestände für Ordnungswidrigkeiten und Straftaten. Um ein paar Beispiele zu benennen: fehlende Investition in die Aktualität der Dokumentation, fahrlässige Fehleinschätzungen bei Beurteilungen bzw. nicht fristgerechte Prüfungen werden ab dem 01.06.2015 unter Strafe gestellt!

Die Sicherheitsgrundnorm IEC 61508 stellt im Teil 1 unter Abschnitt „Dokumentation“ klar und deutlich Methoden und Strukturen zur Dokumentation dar. Zudem wird die zielgerichtete Ausführung des Sicherheitslebenszyklus beschrieben, zu welchem das richtige normative Umfeld, eine stichhaltige Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung gehören.

Daraus lässt sich folgendes Fazit ziehen:
Die rechtssichere Dokumentation ist so geschrieben, dass sich die Tatbestände für Ordnungswidrigkeiten und Straftaten aus der Betriebssicherheitsverordnung zielgerichtet vermeiden lassen. Die rechtssichere Dokumentation verfügt über ein stabiles Fundament aus einer stichhaltiger Gefahrenanalyse und Risikobeurteilung. Zudem verfügt sie über eine übersichtliche, regelwerkskonforme und pflegbare Struktur.

Und abschließend:
Die rechtssichere Dokumentation ist ein Spiegel des aktuellen Stands der Technik!